Georg-Albrecht Eckle über Konsequenz, über Modulfetischismus und über den Mut zur eigenen Persönlichkeit
„„Unsere Kultur geht darauf aus, dass wir Modelle geschäftstüchtig machen“, sagt Georg-Albrecht Eckle. Der Autor hat sich der Kultur von vielen unterschiedlichen Blickwinkeln aus kritisch genähert: als Dramaturg, Theaterleiter, Kritiker, Regisseur und in zahlreichen anderen Funktionen hat er ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, was das Wesen von Kultur ausmacht. Für ihn gipfelt es im Schaffen solcher Persönlichkeiten wie des Philosophen Hegel, des Dichters Hölderlin und des Komponisten Beethoven: Sie zeigen in ihrer Arbeit, dass es auf den Prozess ankommt und nicht auf ein fixiertes Resultat. Von dieser Erkenntnis kann die Gesellschaft profitieren, ist Eckle überzeugt. Denn die Ergebnisoffenheit im Prozess bewahrt vor ideologischer Erstarrung.



