Vollmar-Akademie Themen

Antisemitismus: Wahrnehmen - Deuten - Handeln Wochenendseminar zum Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Kontext

Veranstalter Veranstalter: Georg-von-Vollmar Akademie Georg-von-Vollmar Akademie
Datum Fr. 13.05.2022 ab 18:45 Uhr bis So. 15.05.2022,12:30 Uhr
Veranstaltungsart Wochenendseminar
Kursnummer 22241907
Kursgebühr 129,00 €
Kursleitung

Wie erkenne ich Antisemitismus? Wie wirkt er sich auf Betroffene aus und welche Funktionen erfüllt er für diejenigen, die auf antisemitische Erklärungsmuster zurückgreifen? Welche Möglichkeiten habe ich, auf Antisemitismus professionell zu reagieren? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Wochenend-Seminars „Antisemitismus: Wahrnehmen – Deuten – Handeln“ gemeinsam ergründet.  

Das Seminar bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Erscheinungsformen von Antisemitismus sowie mit grundlegenden Strukturmerkmalen, um ihn im pädagogischen Alltag auch in seinen subtileren Formen wahrnehmen und deuten zu können. Im Seminar wird sowohl der gesellschaftliche Umgang mit Antisemitismus in den Blick genommen als auch die Möglichkeit geboten, pädagogische Handlungsoptionen im Umgang mit Antisemitismus kennenzulernen und zu erproben. Das Seminar eröffnet den Raum zur Reflexion, sich persönlich mit dem Thema zu verbinden und eigene Gedanken und Gefühle vor dem Hintergrund der Seminarinhalte und der eigenen professionellen Rolle zu reflektieren.  

Das Wochenend-Seminar richtet sich an PädagogInnen, MultiplikatorInnen und Fachkräfte aus dem Kontext Schule und der Jugendarbeit. 

Die Dozentinnen Johanna Voß und Beate Klammt sind als BildungsreferentInnen für das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment tätig. 



Johanna Voß ist als Bildungsreferentin im Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment tätig. Im Projekt "ACT gegen Gewalt" sensibilisiert sie Fachkräfte aus dem Schulkontext für das Thema Antisemitismus. Sie hat bereits langjährige Erfahrungen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit mit erwachsenen MultiplikatorInnen.  Johanna Voß studierte Integrierte Europastudien, Peace and Conflict Studies und Public History in Bremen, Haifa und Berlin. Aktuell beschäftigt sie sich intensiv mit dem Verhältnis von Antisemitismus- und Rassismuskritik. 


Beate Klammt ist Diplom Sozialwissenschaftlerin und Absolventin des Turcicums. Seitdem hat sie, vorrangig im außerschulischen Bildungsbereich, zu den Themen Diversität, Identitäten und Migration bundesweit wie auch international gearbeitet. Sie arbeitet im Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« und im Projekt “ACT gegen Gewalt” mit Fachkräften u.a. aus dem Bereich Bildung und Polizei. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind: Antisemitismus und Rassismus, machtkritische und vielfaltsbewusste Bildungsarbeit. 


Informationen zum Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment 

Das Kompetenzzentrum ist ein Institut für Bildung und Forschung zu Antisemitismus und Diskriminierung mit Sitz in Berlin und bundesweiter Ausrichtung. Es wurde 2015 auf Basis langjähriger Erfahrung im Bereich der Fachdidaktik sowie Fort- und Weiterbildung von Fachkräften gegründet. Das Kompetenzzentrum berät, qualifiziert und begleitet Institutionen, schult Fachkräfte, berät Politik und führt Forschungsprojekte durch. Seit 2020 ist das Kompetenzzentrum zusammen mit weiteren vier Partnerorganisationen Mitglied im „Kompetenznetzwerk Antisemitismus“ gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Demokratieförderprogramms “Demokratie leben”.  




Kursort

Georg-von-Vollmar-Akademie
Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See

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