Vollmar-Akademie Themen

Neue Chancen für Europa?! - Wie Frieden, Sicherheit und Integration gewährleisten? Mit besonderem Blick auf bzw. aus Mittel- und Osteuropa

Veranstalter Veranstalter: Bayerisches Seminar für Politik e.V. Bayerisches Seminar für Politik e.V.
Datum Fr. 24.03.2023 ab 18:45 Uhr bis So. 26.03.2023,12:30 Uhr
Veranstaltungsart Wochenendseminar
Kursnummer 23181207
Kursgebühr 139,00 €
Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Gebühreninfo Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer.
Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden.
Kursleitung

Der russische Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 hat die Verhältnisse und Beziehungen innerhalb Europas geändert. Die Flüchtlingspolitik und die Rechtsstaatsdebatte sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Streit zwischen der EU und einigen mittel- und osteuropäischen Ländern wie Polen, Ungarn oder Tschechien. Die in den letzten Jahren immer größer gewordenen Spannungen scheinen sich durch den Krieg in der Ukraine entspannt zu haben, bzw. stehen weniger im Fokus. Ungewohnt geeint agierten die EU-Staaten beispielsweise bei der Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine. Auch verurteilten die Staaten geschlossen den Angriff Russlands und verhängten eine Reihe von Sanktionen. Nur aus Ungarn, das die Sanktionen der EU gegen Russland zwar mitträgt (Einstimmigkeitsprinzip), ist immer wieder Kritik zu hören. Ungarn ist stark abhängig von russischem Öl und Gas; Präsident Viktor Orbán gilt als engster Verbündeter Vladimir Putins im Europäischen Rat. Damit steht Orbán in der EU jedoch isoliert da - selbst vom sonst so nahestehenden Nachbarland Polen.

Selten trat Europa so geeint auf. Weitere osteuropäische Staaten wie beispielsweise die Republik Moldau und die Ukraine selbst bekundeten infolge des Krieges ihre Verbundenheit zur EU. Seit Juni 2022 sind die beiden Staaten offizielle Beitrittskandidaten. Der Prozess zur Aufnahme wird lange dauern, jedoch darf die EU die Bestrebungen nicht aufgeben, um Frieden und Demokratie in Europa zu sichern.

Durch Gespräche und Diskussionen mit ExpertInnen möchten wir in diesem Seminar untersuchen, welche Chancen sich für Europa aus den geänderten Verhältnissen ergeben können - gerade auch in Hinblick auf die Parlamentswahl in Polen 2023. Dabei sollen insbesondere die Perspektive und Sichtweisen der mittel- und osteuropäischen Staaten auf Friedens- und Sicherheitsbestrebungen in Europa eingenommen und beleuchtet werden. Wie muss sich die Europäische Union verändern, um den Ansprüchen der Länder gerecht zu werden? Welche Prinzipien und Werte gilt es dabei aber auch zu verteidigen?




Kursort

Georg-von-Vollmar-Akademie
Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See

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