Vollmar-Akademie Themen

Bezahlbar Wohnen in Bayern: Ein Ding der Unmöglichkeit?

Veranstalter Veranstalter: Bayerisches Seminar für Politik e.V. Bayerisches Seminar für Politik e.V.
Datum Fr. 30.09.2022 ab 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsart Hybrid-Format
Kursnummer 22O0903
Kursgebühr Teilnahme kostenfrei. Anmeldung erforderlich (Zoom-Link).
Kursleitung

+++ Findet in hybrider Form im Lost Weekend in München statt +++ +++ Die Veranstaltung ist kostenfrei! Eine Anmeldung ist notwendig, um die Zugangsdaten (für die Online-Diskussion) zu erhalten. ++++


Sicheres und bezahlbares Wohnen ist für viele Menschen in Bayern das zentrale Thema. Für immer mehr von Ihnen wird es zu einem Ding der Unmöglichkeit. Die soziale Sprengkraft des Themas ist angesichts der bedrohlich steigenden Energiepreise so groß wie nie. Viele Mieterinnen und Mieter wissen nicht, wie sie die Nebenkosten bezahlen sollen. Die aktuellen Krisen sorgen zudem dafür, dass sich die Rahmenbedingungen für den bezahlbaren Wohnungsbau drastisch verschlechtert haben. Viele Baugesellschaften und Genossenschaften stoppen ihre Vorhaben.

Die Lage ist alarmierend und es besteht dringender Handlungsbedarf, damit sich die Menschen Bayern (noch) ein Dach über dem Kopf leisten können oder überhaupt eine Wohnung finden können.

Dabei ist der Verfassungsauftrag klar: Wohnen ist ein Grundrecht. Laut Verfassung hat „jeder Bewohner Bayerns Anspruch auf eine angemessene Wohnung.“

Noch in Landtagswahlkampf 2018 kündigte Ministerpräsident Markus Söder an, mit einer neu gegründeten staatliche Wohnbaufirma insgesamt 10.000 Wohnungen bis 2025 bauen zu wollen. Fehlanzeige: Bis heute sind erst ca. 850 Wohnungen im Portfolio der Gesellschaft vorhanden. Auch der neue Koalitionsvertrag verspricht Großes: Pro Jahr sollen 400.000 Wohnungen, davon 100.000 geförderte, geschaffen werden. Bisher ist man davon ebenfalls weit entfernt.

Warum ist es so schwer diese Versprechen einzuhalten? Wie sehr spitzt sich die Situation unter Beachtung der Energiekrise für die Menschen weiter zu? Welche Mittel und Wege brauchen wir, damit schnell mehr bezahlbarer und sicherer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann? Welche Konzepte können für die Zukunft Hoffnung geben?

Ein Blick nach Wien lohnt sich: 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener leben in geförderten Wohnungen oder Gemeindewohnungen. Faire, transparente und kostengünstige Mieten sind hier selbstverständlich.

Auch das Modell von Genossenschaften ermöglicht bezahlbare Mieten, sogar in München. Die Nettomiete von Genossenschaftswohnungen liegt hier im Durchschnitt nach wie vor bei unter sieben Euro pro Quadratmeter.

Diese Themen und die drängenden Fragen wollen diskutieren mit:

Natascha Kohnen, MdL und Wohnungspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion

Karin Zauner-Lohmeyer, Fachbereichsleitung „Soziales Management - Soziale Forschung und Entwicklung, Stadt Wien - Wiener Wohnen Kundenservice GmbH

Anne Krins, mitbauzentrale München (Beratung Genossenschaftsgründung Finanzierungsberatung)

Moderatorin: Franziska Baumann, Politologin und Pressesprecherin einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft




Kursort

Online

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