Ruth Geiersberger über Schlüsselmomente, die Kunst als Handwerk und über das Beichten
„Ich liebe es, mit Leichtigkeit schwere Themen anzugehen“, sagt Ruth Geiersberger. Für die Künstlerin und Performerin ist das Leben immer der größte Lehrmeister gewesen. Das hat auch ihren Ausbildungsweg geprägt: Körperarbeit, Stimme, Schauspiel, Improvisation. Aber eben auch Feldenkrais, Hospizbegleitung und Kranführerschein. Ihre vielfältigen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten fließen in ihre Arbeit ein, die sie als „Verrichtungen“ bezeichnet. Damit unterstreicht sie das Unprätentiöse aber auch das unbedingt Notwendige ihres Tuns. Ruth Geiersberger betreibt mit ihren künstlerischen Interventionen, Installationen und Performances eine Poetisierung des Alltags. Sie plädiert damit für einen anderen, einen kreativen Blick auf die Menschen und die Dinge um uns herum.



