Unser Seminarprogramm

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Internationale Beziehungen

Namibia und Deutschland

31.08.2018 - 02.09.2018, Kochel am See
Unter den wenigen Kolonien, die Deutschland sich in der Zeit des Imperialismus aneignete, hatte Südwestafrika eine herausragende Bedeutung sowohl als Sehnsuchts- und Hoffnungsort deutscher Auswanderer, als auch in den Ausmaßen der wirtschaftlichen Ausbeutung und der Brutalität der kolonialen Unterdrückung. Mehr als 25 Jahre nach der Unabhängigkeit präsentiert sich Namibia als relativ sicheres und prosperierendes Land im südlichen Afrika, das immer mehr TouristInnen, gerade auch aus Deutschland anlockt. Das Wochenendseminar gibt einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart Namibias und setzt sich kritisch mit der deutschen Rolle darin auseinander. Mehr

Internationale Beziehungen

Naher und Mittlerer Osten - eine Region in der Dauerkrise

03.09.2018 - 07.09.2018, Kochel am See
 ++ Dieses Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden ++ Naher und Mittlerer Osten befinden sich seit Jahren in einer Art dauerhaftem Krisenzustand. Die israelische Regierung baute 2017 erstmals jüdische Siedlungen in Hebron, seit 3 Jahren führt Saudi-Arabien im Jemen Krieg mit deutschen Waffen gegen die Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. US-Präsident Trump hält das Atomabkommen mit dem Iran für den „schlechtesten Deal aller Zeiten“, in Syrien tobt seit 7 Jahren ein bewaffneter Konflikt zwischen Regierungstruppen, den Daesh-Anhängern und Milizen während die Hisbollah mittlerweile die Macht im Libanon übernommen hat. Wohin führen all diese Entwicklungen? Und wann wird es endlich wieder ruhig im Morgenland? Mehr

Internationale Beziehungen

Hoffnungsträger Lateinamerika? Eine Region zwischen Fortschritt und Stagnation

17.09.2018 - 21.09.2018, Kochel am See
+++ Dieses Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden +++ Lateinamerika ist eine Region der Gegensätze. Wirtschaftswachstum und Aufschwung haben die Lebensverhältnisse verbessert, gleichzeitig kämpfen viele Länder nach wie vor mit Armut, Korruption und Misswirtschaft. Das hat auch Auswirkungen auf die Demokratie: Während viele Staaten durch die Demokratisierung stabiler wurden, gibt es in anderen Ländern, wie beispielsweise in Venezuela, großen Grund zur Sorge. Warum verläuft die Entwicklung mancher Staaten besser als die anderer? Wie wird die Zukunft der Region aussehen? Welchen Einfluss hat die Internationale Gemeinschaft auf diese Region? Diese und weitere Fragen werden im Zuge des Seminars mit Vertretern der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erörtert werden. Mehr

Internationale Beziehungen

Die offenen Wunden Afrikas: Historisch-politische Erklärungs- und Lösungsversuche

21.09.2018 - 23.09.2018, Kochel am See
Korruption, Kriege, Katastrophen – und Armut. Das prägt unser heutiges Bild von Afrika. Um gegen diese Krankheiten anzukämpfen, werden dem afrikanischen Patienten unterschiedlichste Therapien verordnet: Entwicklungshilfe, Nachhilfe in Demokratielehre, finanzielle Konjunkturspritzen, etc. Doch die westlichen Bemühungen scheinen wenig Effekt zu haben. Eventuell weil man seinen Patienten nicht wirklich kennt? Mehr

Internationale Beziehungen

Syrien, Irak, Yemen, Libyen - zerfallende Staaten - zerfallende Weltgemeinschaft?

16.11.2018 - 18.11.2018, Kochel am See
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts sieht sich die internationale Staatengemeinschaft mit dem Phänomen der zerfallenden Staaten konfrontiert. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: korrupte Eliten, schlechte Regierungsführung, verfehlte wirtschaftliche Entwicklungskonzepte, generationsübergreifende Bürgerkriege, mangelnde Wohlfahrt und wenig Rechtssicherheit. Der Yemen, Syrien, Irak und Libyen sind höchst fragile Staaten (vgl. Fragile States Index, Fund for Peace 2017) auf dem Weg zum Scheitern. Welche Ursachen haben im Einzelnen dazu beigetragen? Mehr

Internationale Beziehungen

Grenzen der Außenpolitik - Diplomatie in Zeiten scharfer Zungen

07.12.2018 - 09.12.2018, Kochel am See
Seit 2017 wird nicht nur viel rumgeschrien auf internationaler Bühne: Donald Trump twittert sich immer weiter ins diplomatische Abseits, Recep Tayyip Erdogan sperrt ausländische Gäste nach Belieben ein und Putin beschimpft ukrainische Politiker als „Faschisten und Antisemiten“ - vor laufender Kamera. Wo bleiben da die Manieren? Die klassische Diplomatie erlebt einen Umschwung. Vorbei sind die Zeiten der Höflichkeit. Eine Bestandsaufnahme. Mehr