Veranstalter

Ein Seminar der Georg-von-Vollmar Akademie

Medien, Wirtschaft und politische Kultur

Terror, Rassismus, Fanatismus: Was macht die Angst mit uns?

Unter „German Angst“ wird gemeinhin man das Phänomen bezeichnet, dass die Deutschen mit Sorge in die Zukunft blicken. Laut Umfragen des Meinungsfoschungsinstituts GfK wächst der Anteil der ängstlichen Deutschen seit 2014 wieder stetig an. Kann man also von einer Wiederkehr der „German Angst“ sprechen? Wir wollen dieser Frage auf den Grund gehen, und den im August 2017 neu veröffentlichten Roman „Fronten“ von Leonhard Seidl als Anlass nehmen, uns mit Ihnen auf der Abendveranstaltung am 14. September in Augsburg mit folgenden Fragen zu beschäftigen:

Welche Rolle spielt die Angst vor Terror und Fanatismus in unserer heutigen Gesellschaft und der medialen Debatte? Welche Art von Medienberichterstattung gibt dieser Angst neuen Aufschub? Welche Akteure instrumentalisieren die Angst der Bürgerinnen und Bürger und profitieren davon? Zu welchem Grad ist diese Angst aber vielleicht auch gerechtfertigt? Inwiefern besteht eine Wechselwirkung zwischen religiösem Fanatismus und stärker um sich greifenden Rassismus? Und welche Handhabe hat der Staat und die Zivilgesellschaft um Fanatismus und Rassismus einen Riegel vorzuschieben?

Seminarinhalte

Als Experten zum Thema Fanatismus und Rassismus haben wir Nabil Hourani eingeladen, der uns u.a. Einblicke in seine alltägliche Arbeit beim Nürnberger Präventionsprojekt für religiös begründete Radikalisierung gibt. Jonas Miller berichtet u.a. über die Erfahrungen, die er als Journalist im Bereich Rechtsextremismus macht.

 

Um eine kurze Anmeldung im Voraus wird aus organisatorischen Gründen gebeten.