Veranstalter

Ein Seminar der Georg-von-Vollmar Akademie

Erinnerungskultur-Extremismusprävention

„Reiz“ der Radikalisierung? – soziale, psychologische, politische und kriminologische Erklärungsversuche im Vergleich

In Deutschland leben circa 22.600 Personen, die laut Verfassungsschutz zum „rechtsextremen Personenpotenzial“ zählen; knapp die Hälfte gilt als gewaltorientiert. Dem linksextremen Bereich werden circa 26.700 Personen zugerechnet. Zur Gefahr aus dem islamistischen Bereich gibt es wenig konkrete Zahlen, doch werden die Anhänger islamistisch-extremistischer Organisationen in Deutschland auf bis zu 10.000 Personen geschätzt. Allein mehr als 920 Personen sind aus islamistischer Motivation u.a. als IS-Kämpfer nach Syrien oder in den Irak ausgereist (Stand 2017).

Was fasziniert diese Personen an dem jeweiligen extremen Gedankengut? Gibt es einzelne Faktoren, die bei allen Radikalisierten ähnlich sind oder ähnlich abgelaufen sind? Was sind hier die neuesten Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Sicht? Ziel der Veranstaltung ist, das Phänomen der Radikalisierung aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu beleuchten, um einen ganzheitlichen Blick darauf zu erlangen.

Bereichert wird das Programm durch persönliche Erfahrungen eines Terrorismusexperten als Undercover-Reporter in Deutschland.

Seminarinhalte

Wir wollen zusammen mit Euch diskutieren, was die Politik leisten sollte und was die Gesellschaft diesen spaltenden Tendenzen entgegensetzen kann. Wann und inwieweit verschärfen staatliche Maßnahmen jedoch die Dynamiken von Radikalisierung?

Mehr über dieses Seminar erfahren


Methoden

Inputvorträge, Podiumsdiskussion und ein interaktives Gespräch mit Sequenzen aus einer Undercover-Reportage

Weitere Hinweise

In Kooperation mit dem Themenverbund „Gewalt und Aggression in Natur und Kultur“ (Forschergruppe der Universität Regensburg) und Junges Europa e.V. durchgeführt